Leistungen

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  • Hospitalisierungen

    55.5% mehr psychiatrische Hospitalisierungen innerhalb von 14 Jahren

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    Zwischen 2001 und 2015 ist die Zahl der psychiatrischen Hospitalisierungen von 47‘457 auf 73‘774 gestiegen. Das bedeutet eine Zunahme um 55.5%. Psychiatrische Kliniken behandeln den Hauptteil dieser Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus erbringen auch psychiatrische Abteilungen von Akutspitälern sowie andere stationäre Einrichtungen Leistungen der Psychiatrie und Psychotherapie, die in der Krankenhausstatistik des BFS nicht separat erfasst sind.

    Psychiatrische Hospitalisierungen, die länger als ein Jahr dauern, sind in dieser Darstellung nicht berücksichtigt

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  • Aufenthaltsdauer

    Aufenthaltsdauer in der Psychiatrie tendenziell rückläufig

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    2001 blieben Patientinnen und Patienten durchschnittlich 38,2 Tage in einer psychiatrischen Klinik oder einer anderen Einrichtung für Psychiatrie. Vierzehn Jahre später, 2015, dauerte ein Aufenthalt im Schnitt noch 33,1 Tage, also 5,1 Tage kürzer. 

    Die Darstellung beinhaltet alle Leistungen der Psychiatrie und Psychotherapie. Psychiatrische Spitalaufenthalte, die länger als ein Jahr dauern, sind separat dargestellt (siehe DurchschnittlicheAufenthaltsdauer Psychiatrie länger als 1 Jahr).

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  • Diagnosen

    Psychiatrische Kliniken behandeln Patienten am häufigsten wegen Depression

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    Die psychiatrischen Kliniken der Schweiz führten 2015 rund 59‘600 Behandlungen durch – 20,5% mehr als 2010. Am häufigsten diagnostizierten sie im Beobachtungszeitraum Depression und andere krankhafte Stimmungsveränderungen (Fachbegriff: affektive Störungen). 2015 betraf dies 18‘601 Hospitalisierungen, was einem Anteil von 31,2% entsprach. Die Zahl der Eintritte auf Grund von Depression nahm seit 2010 überdurchschnittlich zu, nämlich um 33.2%.

    Die zweithäufigste Diagnosegruppe bildete Schizophrenie, einschliesslich schizotype und wahnhafte Störungen. Sie umfasste 2010 rund 9‘000 Hospitalisierungen und hat innert fünf Jahren um 1’137 Fälle oder 12.6% zugenommen. Ihr Anteil lag 2015 bei 17%. Am dritthäufigsten mit zwischen 6‘700 und 7‘900 Hospitalisierungen wurden alkoholbedingte Störungen diagnostiziert. Diese Gruppe nahm seit 2010 um 14.4% zu und hatte 2015 einen Anteil von 13,3%.

    Depression wird bei Frauen öfter diagnostiziert als bei Männern. Bei Schizophrenie und bei alkoholbedingten Störungen sind dagegen Männer in der Überzahl.

    Die Angaben beziehen sich auf psychiatrische Kliniken. Psychiatrische Patientinnen und Patienten, die von Akutspitälern und anderen Leistungserbringern untersucht und behandelt wurden, sind in der Darstellung nicht enthalten.

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